Wissenswertes

Schiesstechnik

Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme zum Schießen gehöre ein gutes Auge. Eine durchschnittliche Sehkraft reicht vollkommen aus, da die verwendeten Zieleinrichtungen "Diopter" bzw. offene Visierung (Kimme und Korn) keine besonderen Anforderungen an das Auge stellen.

Auch eine Brille ist kein Hindernis. Es kann ledigclich vorkommen, daß nach längerem konzentrierten Schießen die Augen leicht trocken werden, da beim Zielen meist das Blinzeln und damit das Nachfeuchten des Auges vergessen wird. Schießen stellt jedoch sehr hohe Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit und die Körperbeherrschung des Aktiven. Nur aus dem optimalen Zusammenspiel von Atem-, Ziel- und Abzugstechnik und einem sicheren Anschlag entsteht ein sauberer Schuss, der auf die Dauer zu höheren Ergebnissen führt als eine erzwungene, zufällige Zehn. Die saubere Ausführung eines jeden einzelnen Schusses und die Wiederholgenauigkeit der Abläufe, die Technik also, ist der Weg zum Erfolg und somit das Ziel, und nicht die "Zehn". Wenn die Rahmenbedingungen beim Schiessen stimmen, kommt die Zehn von ganz alleine. So ist Meditation schon lange Bestandteil der Trainingspläne der Spitzenschützen. Für Topergebnisse unerlässlich ist auch eine gute Allgemeinkondition. Ein Wettkampf dauert je nach Disziplin mindestens eine Stunde und die durchgehende Konzentration kann nur halten, wer physisch trainiert ist.

Damit der eigene Körper möglichst ruhig steht, tragen Gewehrschützen recht seltsam anmutende Schießkleidung. Jacken und Hosen aus festem Material und Schuhe mit extrastarker und flacher Sohle verleihen den Gewehrschützen den typischen "Entengang" wenn sie sich zum Schießstand bewegen. Die Schießkleidung ist hierbei jedoch streng regelmentiert und darf den Schützen nicht unzulässig stützen.
 
Quelle: www.wikipedia.de , www.schiesssportinfo.de, www.bssb.de und andere.

 

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